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Prosjekt Hyvelspån –

Das Projekt „Hyvelspån“ ist ein internationales Kunstprojekt intiniert von dem DUO Stensöta mit Karin Wiberg, Geige und Ellen Sjö Sander, Marimba aus Göteborg SE. Mitwirkend sind Ingrid Becker, Kunsthandwerker, Stadsbygd No, Sonja Borer, Malerin, Laufen CH, Sarah Svärdsén, Filmemacherin, Malmö SE und die Komponisten Tebogo Monnakgotla SE und Ellen Linquist, USA
Die Komponistinnen haben den Auftrag neue Musik zu komponieren für Geige und Marimba. In den Kompositionen sollen die anderen Kunstfachrichtungen mit einbezogen werden. Die Idee ist, dass wir uns 3 mal treffen an verschiedenen Orten und 4 Tage zusammen forschen. Am Ende eines Workshops wird das Erarbeitete dem öffentlichen Publikum vorgetragen. Projektbeskrivning Hyvelspån 2015 (pdf)

Reinskloster Rissa NO, 2016

Im August 2016 findet der erste Workshop im Park des Reins Kloster in Rissa, No statt.
In dem jahrhundertalten Parkanlage gibt es einen sehr alten Baumbestand – sehr inspirierend. Sarah Svärdsén hat den gesamten Workshop filmisch dokumentiert.

Botaniska Trädgård in Göteborg Sweden, 2017

Im Juni 2017 findet der zweite Teil des internationalen Kunstprojekts „Hyvelspån“ statt. Hier ensteht neue Musik für das Ensemble Stensöta. Der Workshop findet im Wald und in zusammenarbeit mit der Komponistin Tebogo Monnakgotla, Künstlerin Sonja Borer und der Filmemacherin Sara Svärdsén. Wir arbeiten zwei Tage im Botaniska Trädgård in Göteborg.

Am 5. Juni, 15h findet der öffentliche Teil statt. Das Publikum hat sich am Treffort gesammelt. Tebogo Monnakgotla führt das Publikum langsam zu dem Ort an dem die Installation und die Aufführung stattfindet. Während dem Spaziergang werden die Ohren und die Augen immer offener, Töne sind erst leise zu hören bis sie zu grösseren Klangwelten werden.  Das Publikum war begeistert. Die Aufführung dauerte ca. 50 Min

  • Die neue Komposition von Tebogo Monnakgotla für das DUO Stensöta.
  • DUO Stensöta spielt ein Stück aus ihrer eigenen Musik,
  • Duo Stensöta und Sonja Borer; Percusion, Geige und Aquarelle
  • Installation Eibenbilder – Work in progress.

Das Projekt Hyvedspan wird unterstützt von Nordsik Kulturfond und der Stadt Göteborg.

2016 Pfingstfestspiele – 4x an der Wand

Freitag, 13. Mai 2016,19 Uhr
Der Moment in dem die Bilder auftreten.
Drei Bilder zum Thema
Nach den Wiesen
Künstlergespräch mit Sonja Borer

4 x Wand – Eine Ausstellung die keine Gruppenausstellung ist.

Text von Julitta Krebs
4 x Wand, so lautet der Titel der Ausstellung, die während 4 Tagen dauert. Eine Ausstellung die keine Gruppenausstellung ist, obwohl die täglich sich wechselnden Werkgruppen durch 4 MalerInnen geschaffen wurden. Eine Ausstellung trifft auf? Worauf wollen wir hin, mit dem zeigen der Gemälde auf nur einer Wand und dann noch bloss an einem Tag? Können wir wagen, durch die Kürze und die Konzentraion auf eine begrenzte Werkgruppe die Eindringlichkeit zu steigern? Die Einsicht, dass an einem Festspiel, an dem die Zeitkünste vorherrschen, Bilder im Räumlichen verstummen und in die Wand zurücktreten können, liess uns die Idee fassen, ihnen ein Hervortreten zu ermöglichen, indem wir ihre Anwesenheit auf einen Tag begrenzen. Heute sind sie da!
Die Aufmerksamkeit, wenn sie gelingt, wird ihre ganz eigene Zeitlichkeit finden und im vertiefenden Schauen, die Gemälde erschliessen.
Die KünstlerInnen:
Gäste aus Ungarn sowie die Werkschaffenden Sonja Maria Borer, Barbara Maurer, Sabina Blaser. Die drei Letztgenannten sind seit ihrem jeweiligen Studienabschluss als Künstlerinnen tätig und realisieren die Ausstellung für die Pfingstfest-Spiele vom 13.-16. Mai gemeinsam mit uns.
Pfingstspielprogramm pdf

Uke33 – Kunst og landscape

Spur

In diese Woche habe ich mich mit dem Text „Spur und Aura“ von Walter Benjamin auseinandergesetzt:

„Die Spur ist Erscheinung einer Nähe, sofern das sein mag, was sie hinterließ. Die Aura ist Erscheinung einer Ferne, so nah das sein mag, was sie hervorruft. In der Spur werden wir der Sache habhaft; in der Aura bemächtigt sie sich unser.“ (Aus: W. Benjamin, „Das Passagen-Werk“)

„Schon ist mein Blick am Hügel, dem besonnten,
dem Wege, den ich kaum begann, voran.
So faßt uns das, was wir nicht fassen konnten,
voller Erscheinung, aus der Ferne an —“
Rainer Maria Rilke

2015 Øyedyret til Rosenhagenstien
Das Augentier und der Wildrosensteg.

Notizen: Der Ort ist ein verwilderter Wildrosengarten und links davon ein kreisrunder Grashügel umringt mit Vogelbeerbäumen. Einen Vogelbeerbaum haben wir gefällt, entästet und den Baumstamm in zwei Teile gesägt. Die Krone lege ich parallel zum unteren Stamm auf den Grashügel. Der untere Stamm lege ich in den Rosengarten hinein. Es entstanden zwei Bewegungen einen Aufsteigende- und eine Hineinführende Linie. Die Aufsteigende Gestik des Hügels und des Stammes nehme ich auf, um mit den Ästen etwas Steigendes zu binde. Die Äste mit den Schnittaugen nach vorne. Das Augentier entsteht langsam!
Visavi im Rosengarten baue ich einen Steg der in den Rosengarten hineinführt. Durch das herausschneiden des toten Holzes wird der Rosengarten immer lichter und lichter. Das Augentier und die Dornigen Rundbögen des Rosengartens kommen einander näher.
Das Vorhaben kommt ganz am Schluss. Die Idee bleibt weg. Der Wille erwacht.

Aus der Johannesoffenbarung – Ein jegliches der vier Tiere hatte sechs Flügel und sie waren aussen herum und innwendig voll Augen und sprachen: heilig heilig heilig ist Gott der Herr der Allmächtige, der da war, der da ist und der da kommt.