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Papierarbeiten

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Malerei im privaten Raum, 2017

Malerei im privaten Raum
An drei Tagen leert sich unser Haus von den persönlichen Dingen, die Architektur des Hauses tritt hervor und die Werke bekommen einen Platz im privaten Raum.
Die Ausstellung wird von mir und der Künstlerin kuratiert und ist für das öffentliche Publikum zugänglich. Mit der Kunstinitiative „Malerei im privaten Raum“ leiste ich einen Beitrag, dass Künstler ihre Werke einem interessierten Publikum zeigen können. Alle drei Jahre lade ich einen Künstler oder Künstlerin ein das Haus zu bespielen.

 

 

01. – 03.12.2017
Sonja Borer / Karin Derung
„Malerei im Raum und Malerei an der Wand“.
Für/gar Femmage? (pdf)
Text von Karin Derungs

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ha en samtale, 2017

 

Ausstellung 2017
Utstilling 29. april – 14. mai 2017
i Galleri Prestegårdsfjøset
Stadsbygd NO

 

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Drinnen vor Ort

Drinnen vor Ort – Giessen, 2014
Öl auf Leinwand 190×150 cm

Kühler Schleier vor Schichten über Schichten. Vorne und Hinten beginnen zu verschmelzen,
organische Formen entstehen wie Zwitterwesen.
Der kühle Schleier zittert. Das Eisblau wird von erdigen Farben gewärmt und ballt sich,
genährt von unten, gewaltsam zusammen. Und doch geborgen. Wohl und Wehe.
Bildbetrachtung von Laura Catania

 

Drinnen vor Ort – Sandfjorden, 2017 Tempera auf Leinwand 170x130cm

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Blomstereng – Blumenwiesen

 

Was sehe ich, wenn ich in einer Wiese stehe?
Richte ich meinen Blick in die Nähe, sehe ich einen Wirrwarr von Gräsern, Blätter, Blüten, wende ich den Blick in die Ferne, sehe ich eine Wiese. Jedoch sehe ich beides nicht ganz zu Ende. Mein Blick wandert von dem einen zum andern.
Versuche ich der Wirrwarr von Formen, Linien, Hell und Dunkel in der Nähe zu erfassen, in den Griff zu bekommen, verliere ich mich darin. Versuche ich die Wiese in der Ferne als Ganzes zu ergreifen, löst sie sich auf, sie verschwindet. Zwischen diesen beiden Wahrnehmungen male ich, was ich sehe, einen Zusammenhang von Wirrwarr und einen auflösenden Zusammenhang.
/Sonja Borer, 2016

Tekst til bildene Blomstereng: Hva ser vi når vi står i en eng?  I nærheten ser vi et virvar av gress, blomster og blader og i fjerne ser vi en eng. Men begge ser vi ikke helt til enden.  Prøver vi å oppfatte det virvar av gress og blader mister vi oss selv og vi ser ikke slutten.  Prøver vi å gripe en fjern eng, løser engen seg opp og svinner bort.  Gjennom denne sansingen maler jeg hva jeg ser: en sammenheng av et virvar og en oppløsende sammenheng.

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Prosjekt Hyvelspån – i Botaniska Göteborg SE

 

 

Im Juni 2017 findet der zweite Teil des internationalen Kunstprojekts „Hyvelspån“ statt. Hier ensteht neue Musik für das Ensemble Stensöta. Der Workshop findet im Wald und in zusammenarbeit mit der Komponistin Tebogo Monnakgotla, Künstlerin Sonja Borer und der Filmemacherin Sara Svärdsén. Wir arbeiten zwei Tage im Botaniska Trädgård in Göteborg.

Am 5. Juni, 15h findet der öffentliche Teil statt. Das Publikum hat sich am Treffort gesammelt. Tebogo Monnakgotla führt das Publikum langsam zu dem Ort an dem die Installation und die Aufführung stattfindet. Während dem Spaziergang werden die Ohren und die Augen immer offener, Töne sind erst leise zu hören bis sie zu grösseren Klangwelten werden.  Das Publikum war begeistert. Die Aufführung dauerte ca. 50 Min

Programm:

  • Die neue Komposition von Tebogo Monnakgotla für das DUO Stensöta.
  • DUO Stensöta spielt ein Stück aus ihrer eigenen Musik,
  • Duo Stensöta und Sonja Borer; Percusion, Geige und Aquarelle
  • Installation Eibenbilder – Work in progress.

Das Projekt Hyvedspan wird unterstützt von Nordsik Kulturfond und der Stadt Göteborg.

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Uke 33 – Spur und Aura

Thema „Spur“
Ich habe mich dieser Woche mit dem Text „Spur und Aura“ von Walter Benjamin auseinandergesetzt:

„Die Spur ist Erscheinung einer Nähe, sofern das sein mag, was sie hinterließ. Die Aura ist Erscheinung einer Ferne, so nah das sein mag, was sie hervorruft.
In der Spur werden wir der Sache habhaft;
in der Aura bemächtigt sie sich unser.“
(Aus: W. Benjamin, „Das Passagen-Werk“)

„Schon ist mein Blick am Hügel, dem besonnten,
dem Wege, den ich kaum begann, voran.
So faßt uns das, was wir nicht fassen konnten,
voller Erscheinung, aus der Ferne an —“
Rainer Maria Rilke

Die Bilder entstanden auf der Hochebene, zur der der alte Fussweg führt, den Peter entdeckt und freigelegt hat. Die Spuren in der Landschaft, die weit in die Vergangenheit zurückweisen, kommen uns näher; jemand hat den Weg hinterlassen, den Raum gestaltet.
Die Leinwand lag am Boden. Mit Tusche suchte ich direkt auf ihr nach einer Komposition. Die Leinwand horizontal zu nehmen als Landschaftsformat schien hier oben unmöglich. Der Himmel so gross und die Landschaft so unendlich weit und meine Leinwand so klein.
Bis in die Nacht hinein blieb ich auf der Hochebene und malte die beiden Bilder, das eine am Morgen, das andere am Abend. Es war der Tag vor dem Vollmond. Während des nordischen Sonnenuntergangs geht der Mond im Gegenlicht der Sonne auf.
Felix und Araksane habe für ein gutes Nachtessen gesorgt. Und zu meiner Überraschung kamen Axel, Ingrid, Anna, Frederike und Werner kurz vor dem Eindunkeln hoch und haben geholfen, alles runterzutragen. Den Malprozesse habe ich bis zur Vernissage im Atelier fortgesetzt. 2016/smb

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Drei Bilder zum Thema – Nach den Wiesen

Ackerhain, Öl auf Leinwand

Unregelmässige Perlen, Öl auf Leinwand

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Künstlerinnen und Künstler, eine Wand und keine

Gruppenausstellung
von Julitta Krebs
4 x Wand, so lautet der Titel der Ausstellung, die während 4 Tagen dauert. Eine Ausstellung die keine Gruppenausstellung ist, obwohl die täglich sich wechselnden Werkgruppen durch 4 MalerInnen geschaffen wurden. Eine Ausstellung trifft auf? Worauf wollen wir hin, mit dem zeigen der Gemälde auf nur einer Wand und dann noch bloss an einem Tag? Können wir wagen, durch die Kürze und die Konzentraion auf eine begrenzte Werkgruppe die Eindringlichkeit zu steigern? Die Einsicht, dass an einem Festspiel, an dem die Zeitkünste vorherrschen, Bilder im Räumlichen verstummen und in die Wand zurücktreten können, liess uns die Idee fassen, ihnen ein Hervortreten zu ermöglichen, indem wir ihre Anwesenheit auf einen Tag begrenzen. Heute sind sie da!
Die Aufmerksamkeit, wenn sie gelingt, wird ihre ganz eigene Zeitlichkeit finden und im vertiefenden Schauen, die Gemälde erschliessen.
Die KünstlerInnen:
Gäste aus Ungarn sowie die Werkschaffenden Sonja Maria Borer, Barbara Maurer, Sabina Blaser. Die drei Letztgenannten sind seit ihrem jeweiligen Studienabschluss als Künstlerinnen tätig und realisieren die Ausstellung für die Pfingstfest-Spiele vom 13.-16. Mai gemeinsam mit uns.
Pfingstspielprogramm pdf

Pfingstfestpiele – 4x an der Wand
Freitag, 13. Mai 2016,19 Uhr Der Moment in dem die Bilder auftreten.
Drei Bilder zum Thema – Nach den Wiesen –
Künstlergespräch mit Sonja Borer

20 Uhr Konzert
‹Geheimnisse auf dem Wege› Ensemble Chrotonía Klang/Sprache/Bewegung
Carla Linné, Johanna Lamprecht, Aina Aasland
Das Ensemble chrotonía bringt nordische Lyrik in einen klingenden Dialog. «Ich stand in einem Raum, der alle Augenblicke enthielt» heißt es bei dem schwedischen Dichter Tomas Transströmer: eines der Geheimnisse auf dem Wege, das die drei Künstlerinnen improvisierend in Zeit und Raum übersetzen werden.

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