Malerei 2016

Was sehe ich, wenn ich in einer Wiese stehe?
Richte ich meinen Blick in die Nähe, sehe ich einen Wirrwarr von Gräsern, Blätter, Blüten, wende ich den Blick in die Ferne, sehe ich eine Wiese. Jedoch sehe ich beides nicht ganz zu Ende. Mein Blick wandert von dem einen zum andern.
Versuche ich der Wirrwarr von Formen, Linien, Hell und Dunkel in der Nähe zu erfassen, in den Griff zu bekommen, verliere ich mich darin. Versuche ich die Wiese in der Ferne als Ganzes zu ergreifen, löst sie sich auf, sie verschwindet. Zwischen diesen beiden Wahrnehmungen male ich, was ich sehe, einen Zusammenhang von Wirrwarr und einen auflösenden Zusammenhang.
Sonja Borer, 2016

Wiesen

Eine Farbe als Ausgangspunkt – Tafelbilder

Nach den Wiesen